Daniel Spaw

Generalmusikdirektor

Daniel Spaw. Foto: Andrés Añasco


Chefdirigent und Künstlerischer Leiter

der Bad Reichenhaller Philharmoniker ist seit
November 2020 GMD Daniel Spaw.

 

Der US-amerikanische Dirigent Daniel Spaw ist ab Ende 2020 Generalmusikdirektor und Künstlerischer Leiter der Bad Reichenhaller Philharmoniker. Der vielseitige, aus Nashville stammende Dirigent und Pianist wirkte zuvor als 1. Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor am Theater Hof (2017-2020), sowie am Landestheater Linz als Korrepetitor und Kapellmeister (2012-2017). Trotz seiner erst 35 Jahre leitete Spaw schon nahezu 50 Bühnenproduktionen, am Dirigentenpult und am Klavier im Jazz-Trio.

Mit dem Bruckner Orchester Linz leitete der „junge, höchst talentierte Dirigent“ (OÖ Nachrichten) die Premiere von La Traviata in der Regie des US-amerikanischen Star-Regisseurs Robert Wilson: Diese Produktion erntete internationales Ansehen und wurde in Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und der Wiener Presse gelobt. Weiters dirigierte er in Linz Aufführungen von Salome, Don Giovanni, Carmen, Die Lustige Witwe, und Into the Woods.

Als stellvertretender Musikdirektor am Theater Hof hat Spaw die Premiere von Spamalot! geleitet, bei der der deutsche Musicalstar Uwe Kröger sein Regiedebüt gab. Dazu führte er die Premieren von dem Prokofiew-Ballett Romeo und Julia, von Kálmán Die Zirkusprinzessin, und von Händel Alcina auf.

Über die Theaterbühne hinaus konnte Spaw durch eine wiederkehrende, ihm sehr wichtige Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendorchester zusammen mit Simon Rattle und Ingo Metzmacher arbeiten und fuhr auf mehrere Konzerttourneen mit den jungen Musikerinnen und Musikern. 2018 wurde Spaw nach Südafrika eingeladen, das MIAGI Orchestra in seinem Festkonzert zu Ehren Nelson Mandelas 100. Geburtstag zu leiten. Aus jenem Konzert in Pretoria ist der von National Geographic und der Nobel Foundation produzierte Dokumentarfilm An Unfinished Symphony entstanden.

Spaw arbeitete mit den Hofer Symphonikern, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Bruckner Orchester Linz, dem Kölner Kammerorchester, den Bergischen Symphonikern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, dem Bundesjugendorchester, dem Russischen Kammerorchester St. Petersburg, der Philharmonie Südwestfalen und Concerto con Anima auf historischen Instrumenten zusammen. Spaw wurde eingeladen, als Jurymitglied bei dem Dirigentenforum des deutschen Musikrates mitzuwirken.

 

Fotos @ Michał Mazurkiewicz (Seitenbanner),  Andrés Añasco (Portraitfotos), Tom Mesic (schwarz-weiß)

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