#Wiener Klassik

4. Philharmonisches Konzert 2019

Freitag, 5. Juli 2019, 19:30 Uhr
Theater im Kurgastzentrum Bad Reichenhall

 

JOSEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 93 D-Dur Hob.I/93

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67


Julian Riem
, Klavier
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Dirigent: Alexander Drčar

Einführungsvortrag um 18:45 Uhr
mit Mag. Dr. Stephan Höllwerth

Shopping-Cart  Hier können Sie Ihre Karten online bestellen.

 

#Wiener Klassik

Große Gefühle, Schicksalsschläge und ein Furz

Sie sind die Klassiker der klassischen Musik: Symphonien und Konzerte von Haydn, Mozart und Beethoven. Das Dreigestirn bildet die Wiener Klassik, weil die drei von Wien lebten, nach Wien strebten und den Ruf der Stadt als Mekka der Musik begründeten. Ein Meisterwerk von jedem von ihnen steht auf dem Programm, das die Bad Reichenhaller Philharmoniker unter der Leitung von Alexander Drčar am 5. Juli im Theater Bad Reichenhall geben.

Haydns 93. Symphonie gehört zu seinen zwölf Londoner Symphonien, mit denen er England eroberte. Das Stück ist so Wiener klassisch wie es nur geht, bis auf das seltsame Geräusch, das Haydn an exponierter Stelle im langsamen Satz dem Publikum vor die Nase setzt – der berühmte „Furz des Fagotts“. Auch das 23. Klavierkonzert von Mozart ist besonders wegen des gefühlvollen Adagios beliebt. Für die Interpretation des berühmten Werks konnten die Philharmoniker den gefeierten Pianisten Julian Riem gewinnen. Riem wird beim vierten Philharmonischen Konzert des Jahres den neuen Flügel im Theater Bad Reichenhall einweihen. Das alte Klavier hat nach drei Jahrzehnten Dienst seine Schuldigkeit getan.

Zu Beethoven sagte ein wohlmeinender Gönner einst, er werde „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ erhalten. Anders als sein Lehrer Haydn hat der Wahl-Wiener nur neun Symphonien geschrieben. Dafür lassen sich die meisten von ihnen mit Fug als Musik für die Ewigkeit bezeichnen. So auch die Fünfte. Selbst Menschen, die mit klassischer Musik sonst nur wenig Berührung haben, dürften diese Symphonie bereits an den ersten vier Noten erkennen, mit denen „das Schicksal an die Pforte klopft“, wie es heißt.

 

abschluss